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Nicht reingelegt

Der Bomber mit dem Kennzeichen EE-K ist nach einem Einsatz über München in Birsfelden gelandet. Am 15.10.1945 nach Burtonwood zurück gekehrt.

Damit das Flugzeug nach Dübendorf überflogen werden konnte, mussten alle Waffen entfernt werden. Auch die Navigationseinrichtungen mussten ausgebaut werden, damit das Flugzeug leichter wurde. (159_2)

Damit das Flugzeug nach Dübendorf überflogen werden konnte, mussten alle Waffen entfernt werden. Auch die Navigationseinrichtungen mussten ausgebaut werden, damit das Flugzeug leichter wurde. (159_2)

Der Bomber der 8th Air Force, 389th Bomb Group mit dem Kennzeichen EE-K ist nach einem Einsatz über München in Birsfelden gelandet und am 15.10.1945 nach Burtonwood zurückgekehrt. 1Lt Thomas P. Vann flog diese B-24 nach München. Der Copilot 2Lt Robert N. Stone erinnert sich an diese Mission: Bevor wir unser Ziel erreichten, gerieten wir in schweres Flakfeuer. Eine heftige Explosion legte Motor Nummer 3 lahm. Einen kurzen Augenblick vor dem Bombenabwurf erhielten wir wieder schwere Treffer in Motor Nummer 4 und in den Rumpf, in der Gegend des Navigators und meinem Sitz. Der Navigator 1Lt Leon Rosenthal wurde von den Plexiglasteilen eines Fensters an Gesicht und Händen verletzt. Ich wurde in Bein und Fuss von Splittern getroffen. Wir warfen unsere Bomben wie geplant ab, doch als wir vom Ziel abdrehten, waren wir nicht mehr in der Lage auf die Flughöhe der Formation zu steigen.

Im September 1945 wurde die B-24 auf dem Sternenfeld einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. (159_3)

Im September 1945 wurde die B-24 auf dem Sternenfeld einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. (159_3)

So verloren wir auch die Schutzwirkung des Verbandes. Wir hatten keine grossen Möglichkeiten. Das Schlimmste was uns geschehen könnte war wohl, dass wir hinter der Formation herfliegend von deutschen Jägern abgeschossen worden wären. Eine kurze Umfrage in der Crew ging mit neun zu einer Stimme für die Schweiz aus. Wir forderten Jägerschutz bis zur Schweizer Grenze an und erhielten zwei Mustangs. Das Wetter in der Ostschweiz hatte sich verschlechtert und so flogen wir nach Basel, wo wir den Flugplatz schnell fanden. Wir flogen über die deutsche Seite des Rheins um den Flugplatz sauber anzufliegen und prompt schoss die Flak auf uns. Wir stellten fest, dass die Deutschen überall Flaggen des Roten Kreuzes gehisst hatten und sie uns damit auf ihre Seite locken wollten. Wir haben aber schnell begriffen, dass die Schweizer Flagge genau das Gegenteil war.


Ereignissdatum 12.7.1944
Ort Birsfelden
Kanton BL
Ereignis Landung
Nation Amerika
Flugzeugart Bomber
Flugzeugtyp B-24 Liberator
Flugzeugbezeichnung B-24 H-20-DT
Einteilung 8th Air Force, 289th Bomb Group, 565th Squadron
Basis Hethel (GB)
Auftrag Bombardierung
Einsatzziel München (D)
Rückkehr 15.10.1945 nach Burtonwood (GB)
Werknummer 41-28948
Kennzeichen EE-K
CH Archiv Nr. A094
US MACR Nr. 7570
Besatzung Pilot: Thomas P. Vann, Jr., 1st Lt
Copilot: Robert N. Stone, 2nd Lt
Navigator: Leon Rosenthal, 1st Lt
Bombardier: David J. Brick, 1st Lt
Engineer: Earl Field, T/Sgt
Radio: William F. Dwyer, Jr., S/Sgt
Ball Turret: Perry V. Trotter, S/Sgt
Right Waist: Glen W. Cusic, S/Sgt
Left Waist: Roland H. Rhodes, S/Sgt
Tail Gunner: George A. Ristom, S/Sgt
Quelle Cockpit
Autor Hans-Heiri Stapfer