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45 Missionen

Der Bomber mit dem Kennzeichen PY-Y und dem Übernamen „Manchester Leader“ ist nach einem Einsatz über München in Dübendorf gelandet und in der Schweiz verschrottet worden.

Schweizer Jäger und Flab beschossen den landenden Veteranen. (272_3)

Schweizer Jäger und Flab beschossen den landenden Veteranen. (272_3)

Der Bomber der 8th Air Force, 92nd Bomb Group mit dem Kennzeichen PY-Y und dem Übernamen „Manchester Leader“ ist nach einem Einsatz über München in Dübendorf gelandet und in der Schweiz verschrottet worden. Dieser Veteran hatte bereits fünfundvierzig Missionen hinter sich als er in der Schweiz landen musste. Der Pilot, 2Lt John R. Seilheimer kommentiert die Mission: Über dem Ziel verloren wir zwei Motoren. Wir schossen rote Leuchtraketen ab, zum Zeichen an die Formation, dass wir eine Jägereskorte benötigen und die Formation in Richtung Schweiz verlassen würden. Fünf Mustangs eskortierten uns bis zur Schweizer Grenze. Wir bereiteten uns auf eine Landung mit zwei Motoren vor, als sich uns Schweizer Jäger näherten. Diese schossen auf uns, dass wir die Leuchtspur sehen konnten. Nach den Jägern kam die Flab-Batterie. Die erste Serie hat uns den äusseren Teil des linken Flügels weggeschossen. Dies war ein echter Schock. Die zweite Serie verhalf uns zu einem Loch genau hinter dem Copiloten. Nachdem uns die dritte Serie den Funkraum zerschossen hatte, schossen wieder die Jäger – damit markierten sie uns die Landebahn. Mit vorgehaltenen Waffen und Feuerlöschern bestiegen die Soldaten unsere Maschine durch das Loch im Funkraum.


Ereignissdatum 11.7.1944
Ort Dübendorf
Kanton ZH
Ereignis Landung
Nation Amerika
Flugzeugart Bomber
Flugzeugtyp B-17 Flying Fortress
Flugzeugbezeichnung B-17 G-20-DL
Flugzeug-Spitzname Manchester Leader
Einteilung 8th Air Force, 92nd Bomb Group, 407 Squadron
Basis Podington (GB)
Auftrag Bombardierung
Einsatzziel München (D)
Rückkehr in der Schweiz verschrottet
Werknummer 42-37976
Kennzeichen PY-Y
CH Archiv Nr. A085
US MACR Nr. 7508
Besatzung Pilot: John R. Seilheimer, 2nd Lt
Copilot: Robert A. Maloney, 2nd Lt
Navigator: Alexander V. La Penna, 2nd Lt
Bombardier: Robert E. Johnson, F/O
Engineer: Benjamin Struzyniski, S/Sgt
Radio: Gerald W. Swindell, S/Sgt
Ball Turret: Arthur I. Janiszewski, Sgt
Waist Gunner: Frank R. Kollman, Sgt
Tail Gunner: Frank Rossi, III, Sgt
Quelle Cockpit
Autor Hans-Heiri Stapfer